1848-1865

1848 bekommt Carl Müller zwei politisch interessante und nicht ganz unriskante Druckaufträge: die Berliner Zeitschriften "Kladderadatsch" und "Die Zeitungshalle" suchen sozusagen Asyl in Eberswalde. Von dem als "revolutionär" verbotenen "Kladderadatsch", dem Organ für und von Bummlern, druckt Carl Müller immerhin 28 Nummern, bis die Polizei vor der Tür steht. Carl Müller flüchtet für ein Jahr nach Stettin.

Bis 1860: Jahre voller Arbeit. Carl Müller arbeitet im eigenen Betrieb, hat Sitz und Stimme in Magistrat und Bürgerschaft und wird zum Bezirkspfleger und Schiedsmann ernannt.

1863 wird dem Betrieb noch eine Papierhandlung angegliedert. Außerdem wird die erste Schnellpresse aufgestellt und der Betrieb weiter modernisiert. In diesem Jahr ruft Carl Müller, der sehr krank geworden ist, seinen Sohn Emil in den Betrieb.