1941-1950

Während des zweiten Weltkrieges werden die periodischen Druckschriften nach und nach eingestellt, während die Druckaufträge für Formulare dem politischen Regime entsprechend ansteigen.

Am 18. April 1945 wird der Betrieb eingestellt. In der Nacht zum 25. April wird das Verlags- und Verwaltungsgebäude beschossen; es brennt nieder. Der Betrieb wird Anfang Mai demontiert.

Nach längerer Suche wählt Rudolf Müller Oldenburg i.O. für den Neubeginn; dabei hilft der Gerhard Stalling Verlag mit seiner leistungsfähigen Druckerei.

1945 erhält Rudolf Müller von der britischen Militärregierung eine Lizenz für die "Technischen Baubestimmungen" von Gottsch/Hasenjäger. Die Lizenz garantiert dem Verlag eine ausreichende Papierversorgung.